GWPs Bachelor Award 2019

Auch in diesem Jahr hat die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) den GWPs-Bachelor-Award ausgelobt und auf der 23. Fachtagung der GWPs an der HMKW in Berlin vergeben. Die Beiträge wurden von einer Jury bewertet und ausgewählt. Die Arbeiten konnten in diesem Jahr wiederholt mit Ihrer wissenschaftlichen Qualität überzeugen, was sich auch in der Tatsache niederschlägt, dass wir in diesem Jahr erstmal vier Plätze vergeben haben. Hier die Preisträgerinnen und Preisträger:

1. Platz: Herr Sebastian Delp von der Hochschule Darmstadt (Betreuerin: Prof. Dr. Stefanie Winter) für seine Arbeit „Innovationskultur und Engagement - eine quantitative Untersuchung zum Einfluss der wahrgenommenen Innovationskultur auf das Mitarbeiter-Engagement in Unternehmen“

 

2. Platz: Frau Nicole Antes von der HMKW in Berlin (Betreuer: Prof. Dr. Harald Kolrep) für ihre Arbeit „Einfluss von Wissen auf die Wahrnehmung von Wein“

 Nicole Antes - 2. Platz beim GWPs-Bachelor-Award 2019

3. Platz: Frau Jessica Motzer von der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Betreuer: Frau Schade, Prof. Dr. Schmäh) für ihre Arbeit „Der Einfluss humorvoller Führung auf soziale Stressoren und welche Rolle das Geschlecht dabei spielt“

 Jessica Motzer - 3. Platz beim GWPs-Bachelor-Award 2019

3. Platz: Herr Frederik A. vom Lehn von der University of Applied Sciences Europe Iserlohn (Betreuerin: Prof. Dr. Katharina Lochner) für seine Arbeit „Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Persönlichkeitseigenschaften und den Smartphone-Standortdaten?“

 Frederik vom Lehn - 3. Platz beim GWPs-Bachelor-Award 2019

 

Die Preise für den GWPs-Bachelor-Award wurden wir folgt ausgeschieben:

1. Platz: Geldpreis von 150,- €, ein Jahr studentische Mitgliedschaft in der GWPs und ein kostenfreies ein Jahres-Abonnement der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aus dem Pabst Verlag

2. Platz: Geldpreis von 100,- €, ein Jahr studentische Mitgliedschaft in der GWPs und ein kostenfreies ein Jahres-Abonnement der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aus dem Pabst Verlag

3. Platz:  Geldpreis von 50,- €, ein Jahr studentische Mitgliedschaft in der GWPs und ein kostenfreies ein Jahres-Abonnement der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aus dem Pabst Verlag

 

23. Jahrestagung der GWPs vom 14. bis 16.03.2019 in Berlin

 

Thema: 23. Jahrestagung der GWPS: Wirtschaftspsychologie im medialen Wandel

 


Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) e.V. findet vom 14. bis 16. März 2019 in Berlin statt. Ausrichter ist dann die HMKW in Berlin:

HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Ackerstraße 76 (Aufgang A, 2. und 3. Etage)
13355 Berlin

Weitere Informationen und das Anmeldeformular auf den Seiten der HMKW: https://www.hmkw.de/hochschule/tagungen/gwps-2019/


Call for Papers zur Jahrestagung 2019

Wir freuen uns, Ihnen nähere Informationen zur 23. GWPs Fachtagung im kommenden Jahr zu übermitteln. Vom 14.-16. März 2019 findet an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW)  in Berlin die GWPs Fachtagung statt. Hierzu finden Sie hier den Call for Papers:

Call for Papers (PDF)

Abstract-Vorlage zum Call for Papers (Word-Dokument)

Bitte beachten Sie: bis zum 16.11.2018 können Sie mit beigefügter Abstract Vorlage Ihre Beiträge über die angegebene E-Mail Adresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einreichen.

Das Organisationsteam der Tagung freut sich auf viele spannende Beiträge von und mit Ihnen.


Bitte beachten Sie zudem den Aufruf zum Wettbewerb “Bachelor Award”, an dem Bachelor-Absolvent/innen mit überdurchschnittlichen Leistungen in der Bachelor-Arbeit teilnehmen können. Entnehmen Sie ausführliche Informationen bitte dem hier folgenden Dokument:

Bachelor Award der GWPs 2019

Das Organisationsteam der Fachtagung freut sich über die Einreichung zahlreicher Bachelor-Arbeiten für den Bachelor Award.

 

Auffassung der GWPs zur Berufsbezeichnung als Wirtschaftspsychologe/In bestätigt!

Nach einem aktuellen OLG Urteil sieht sich die GWPs in Ihrem Grundverständnis bekräftigt: das akademische Wirtschaftspsychologie-Studium berechtigt auch die entsprechende Berufsbezeichnung zu führen!

Am OLG München wurde in einem Berufungsurteil der Auffassung des BDP (Berufsverband Deutscher Psychologen) klar widersprochen, die Berufsbezeichnung „Wirtschaftspsychologe/In“ nur einem Psychologieabsolventen mit einem grundständigen (=“reinen“) Bachelorstudium plus Master in Psychologie sowie einer anschließenden Spezialisierung im Bereich Wirtschaft zuzugestehen.

Geklagt hatte der BDP gegen einen Professor einer bayerischen Privathochschule. Nach Auffassung des Berufsverbandes reiche sein Magisterstudium mit einem Hauptfach Psychologie nicht für eine Berufsbezeichnung „Wirtschaftspsychologe“ aus. Dieser Auffassung wurde nun klar widersprochen. Im Urteil heißt es wörtlich: “Dass ein relevanter Teil der angesprochenen Verkehrskreise … von einem „Wirtschaftspsychologen“ als Studienabschluss gleichwohl spezifisch entweder ein Diplom oder einen Bachelor of Science mit konsekutiven Master of Science, jeweils im Fach Psychologie, erwartete, hält der Senat für schlechterdings ausgeschlossen“ (Urteilsbegründung des OLG München 6 U 4436/16 vom 20.07.2017, S.16). Vielmehr sieht das OLG Vergleiche zu anderen Hybridabschlüssen, wie Wirtschaftsjurist oder Wirtschaftsingenieur. Auch hier wird kein umfängliches Jura- oder Ingenieurstudium erwartet. Gerade der Zusatz „Wirtschafts-“ in der Berufsbezeichnung lege nahe, dass der Träger sich auf den wirtschaftlichen Bereich spezialisiert habe und sich vom allgemeinen Studium abgrenzen möchte. Eine Revision ist nicht zugelassen. Das Urteil ist damit rechtskräftig!

Damit steht nun außer Frage, dass sich die vielen Wirtschaftspsychologen/Innen unserer Hochschulen in den entsprechenden Studiengängen auch beruflich so nennen dürfen. Dies entspricht auch dem Verständnis der GWPs, die sich seit Jahren für die Bachelor-und Masterausbildung in Wirtschaftspsychologie stark macht. Im letzten Jahr wurde dazu ein Beispiel-Curriculum für das Studium erarbeitet, das nach der „Formel 50+“ mehr als 50% Psychologie- Anteile im Studium mit wirtschaftlichen Anwendungsfeldern fordert. Die restlichen Anteile können und sollen zur Spezialisierung der Ausbildung und Profilierung der Studiengänge an den Hochschulen genutzt werden.

Uns freut das Urteil für unsere Studenten/Innen und die Hochschulen. Unser Ziel ist es weiterhin, die Ausbildungsqualität in den Studiengängen der Wirtschaftspsychologie hoch zu halten. Damit es weiterhin heißen kann: Wer sich Wirtschaftspsychologe nennt, sollte auch so ausgebildet sein!

Es grüßt

 

Im Namen des Präsidiums der Gesellschaft

Prof. Dr. Christian Dries

 

 

24. Jahrestagung der GWPs vom 04. bis 06.03.2020 in Stuttgart

 

Die Staffelübergabe ist bereits erfolgt - das Team an der HFT steht bereit

 Staffelübergabe auf der 23. Tagung der GWPs in Berlin

 


Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) e.V. findet vom 04. bis 06. März 2020 in Stuttgart statt. Ausrichter ist dann die HFT Hochschule für Technik:

HFT Hochschule für Technik in Stuttgart
Schellingstr. 24
70174 Stuttgart

Weitere Informationen werden demnächst über die Homepage bereitgestellt werden: https://www.hft-stuttgart.de/Studienbereiche/Wirtschaft/Bachelor-Wirtschaftspsychologie/Aktuell/gwps_2020


Empfehlungen im Rahmen der Konzeption und Akkreditierung von Wirtschaftspsychologie-Studiengängen

 

Im Studiengebiet der Wirtschaftspsychologie ist aktuell ein sehr großes Wachstum zu verzeichnen. Sehr viele neue Studiengänge - insbesondere auch an privaten Hochschulen - entstehen und werden einer Akkreditierung unterzogen. Die Heterogenität der entstehenden Studienprogramme macht es den akkreditierenden Agenturen und ihren Gutachtern nicht immer leicht, die Angemessenheit des Curriculums für das entsprechende Studienfach zu beurteilen.


Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hat Richtlinien für Psychologie-Studiengänge entwickelt, die primär für einen polyvalenten universitären Psychologie-Bachelor konzipiert sind und damit nur teilweise auf die deutlich spezifischeren, interdisziplinärer zusammengesetzten und  berufsqualifizierend ausgerichteten Bachelorstudiengänge der Wirtschaftspsychologie übertragbar sind. An dieser Stelle entsteht für Gutachter in Akkreditierungsverfahren wirtschaftspsychologischer Studiengänge die Herausforderung, eigene Gütemaßstäbe zu entwickeln und auch im Verfahren durchzusetzen.


Zur Unterstützung der Gutachter in diesen Verfahren hat sich die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) als der wissenschaftliche Fachverband für wirtschaftspsychologische Studiengänge in Deutschland der Aufgabe gewidmet, aus ihrer fachlichen Expertise heraus Empfehlungen für Curricula in Wirtschaftspsychologie-Studiengängen zu entwickeln und diese den Akkreditierungsagenturen als unterstützendes Instrument zur Beurteilung der Qualität der Curricula an die Hand zu geben. Viele unserer Mitglieder sind selbst als Gutachter für den Wissenschaftsrat sowie für Akkreditierungsagenturen tätig und kennen daher den Bedarf an einheitlichen Empfehlungen und Richtlinien, die die Diskussion im Gutachtergremium erleichtern. Gerne möchten wir damit einen Beitrag leisten, die Qualität von Studienprogrammen der Wirtschaftspsychologie zu sichern und damit auch einen Missbrauch des beliebten Labels „Wirtschaftspsychologie“ zu verhindern.


Die hier vorgestellten Empfehlungen wurden in der Mitgliederversammlung der GWPs am 03.03.2017 einstimmig verabschiedet und sind somit von einem breiten Kreis von Wirtschaftspsychologie-Expertinnen und -Experten in Deutschland getragen. Sie beinhalten einen Mindest-Standard an curricularen Lehrinhalten, der aus Expertensicht erfüllt sein sollte, um einen Bachelor-Studiengang mit der Bezeichnung „Wirtschaftspsychologie“ benennen zu können und ermöglichen den Hochschulen gleichzeitig dennoch einen Spielraum für die individuelle Ausgestaltung von Curricula.


Ein Studiengang sollte nach unserer Empfehlung nur dann mit „Wirtschaftspsychologie“ benannt werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind.
Zum einen sollte das Curriculum bestimmte Mindestinhalte an psychologischen Grundlagenfächern, empirischen Methoden, wirtschaftsbezogenen Fächern und wirtschaftspsychologischen Anwendungsfächern (z.B. Arbeits-, Organisations-, Personalpsychologie; Markt-, Konsumenten-, Medienpsychologie; Ingenieurpsychologie) beinhalten. Diese Mindestanforderungen sind in der Übersichtsgrafik dargestellt.

Empfehlungen der GWPs für Bachelor Curricula

Darüber hinaus gilt generell: Psychologische Inhalte (*) müssen insgesamt mehr als 50% der Gesamt-CPs umfassen.

 

Zudem ist die Qualifikation der Professuren und sonstigen Lehrkräfte ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Neben fachlicher Einschlägigkeit (d.h. Studium / Promotion im jeweiligen Fachgebiet) sollte eine qualifizierte Praxiserfahrung (nicht ersetzbar durch Habilitation), eine Forschungsorientierung sowie die Fähigkeit zum wechselseitigen Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis nachgewiesen werden können.


Wir würden uns sehr freuen, wenn diese fachlich-inhaltlichen Empfehlungen von Gutachtern im Rahmen der Akkreditierung und Reakkreditierung von Bachelor-Studiengängen der Wirtschaftspsychologie aktiv genutzt werden.

 

Rückfragen zu den Empfehlungen, zum Entwicklungsprozess sowie zur konkreten Anwendbarkeit im Akkreditierungsverfahren beantworten wir sehr gerne.


Ansprechpartnerin innerhalb der GWPs: Prof. Dr. Stefanie Winter, Vizepräsidentin der GWPs, Professorin für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Hochschule Darmstadt
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