Sinn & Zweck

Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie e.V. (GWPs) ist ein Fachverband zur Förderung der Wirtschaftspsychologie an Hoch- und Fachhochschulen in Deutschland.

Die GWPs versteht sich grundsätzlich als Fachverband der Wirtschaftspsychologen in Deutschland, der sich aus verschiedenen Hochschulprofessoren und Praktikern zusammensetzt. Die Wirtschaftspsychologie verbindet psychologische und betriebswirtschaftliche Inhalte. Grundlegend geht es um den Faktor Menschin und um Wirtschaftsorganisationen.
Unsere Gesellschaft bezweckt die Förderung der angewandten und problemlösungsorientierten Wirtschaftspsychologie – insbesondere an (Fach-)Hochschulen. Als Fachgesellschaft der Wirtschaftspsychologie sehen wir uns als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Vor allem aber auch als Heimat von Bachelor- und Masterabsolventen des Fachgebiets – gerade auch von Hochschulen und Fachhochschulen.

Die Ziele der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie sind unter diesem Link aufgeführt. Es werden im wesentlichen folgende Haupteinsatzfelder abgedeckt:

 

  • Management of Human Resources
  • Marketing & Marktforschung
  • Consulting & Change Management
  • Arbeit & Technik
  • Training & Coaching

 

Die Homepage bietet einen Überblick über die GWPs, die Themengebiete, aber auch zum Studium der Wirtschaftspsychologie, insbesondere an den Hochschulen der Mitgliedsprofessoren und Professorinnen.
Mitglieder der Gesellschaft können sich darüber hinaus in den internen Bereich der Homepage mit weiteren Informationen und der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie (aus dem Pabst Verlag) einloggen.

Wir freuen uns über Rückmeldungen, Ergänzungen und Verbesserungen zu unserer Homepage.

Aktuell wird vor allem auch die Frage nach der Titelführung "Wirtschaftspsychologe" an uns herangetragen. Wir bearbeiten hierzu die Anforderungen an den Abschluss "Wirtschaftspsychologie", um aus Sicht der GWPs Empfehlungen auszusprechen.
Schauen Sie dazu unter "Berufsbezeichnung" oder "News & Events". Für die Mitglieder der GWPs befinden sich im internen Bereich ebenfalls Dokumente des Akkreditierungsrats sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu diesen Fragen.

Darüber hinaus gibt es einen Zugriff für die Mitglieder auf die Zeitschrift "Wirtschaftspsychologie" aus dem Pabst Verlag. Außerdem gibt es eine stetig aktualisierte Liste der Masterstudiengänge Wirtschaftspsychologie sowie themennaher Studiengänge. Hierzu können Studiengangsleiter gerne Kontakt zur GWPs aufnehmen!
Wir sind bestrebt, diese Übersichten aktuell zu halten, sind dabei aber auf die Mithilfe unserer Hochschulen, von Studiengangsleitern sowie Professorinnen und Professoren aus unserem Fachgebiet angewiesen.


Die Gesellschaft

Am 21. April 1994 schickte Eckhard Gros (FH Wiesbaden) ein Rundschreiben an alle an deutschen Fachhochschulen (FH) tätigen Arbeits-, Organisationspsychologen, soweit sie ihm bekannt waren, und forderte zu einer Zusammenarbeit auf. Anlass der Gros-Aktivität war eine Darstellung der Arbeits- und Organisationspsychologie in Forschung und Lehre durch universitäre Kollegen, die die Fachhochschulen weitgehend außer Acht ließ (Günther & Gros, 2012, S. 648 - siehe unten).

Seit dem Anfang in Rüsselsheim (FH Wiesbaden) fanden im jährlichen Rhythmus Tagungen in Bielefeld, Mönchengladbach, Ludwigsburg, Ludwigshafen, Berlin, Lüneburg und Rheinbach statt. 1999 änderte man den Namen in „Fachgruppe Wirtschaftspsychologie an Fachhochschulen“. Auf der Tagung in Rheinbach wurde 2002 die Umwandlung der Fachgruppe in die „Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie“ (GWPs) beschlossen (Günther & Gros, 2012, S. 652). Die offizielle Eintragung als Verein in das Vereinsregister in Lüneburg wurde daraufhin am 31. Oktober 2002 vollzogen. Nachdem zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere jährliche Fachtagungen durchgeführt wurden, wurde der Entschluss gefasst, die Gesellschaft in den formalen Status eines eingetragenen Vereins zu überführen. Seit der ersten gemeinsamen Tagung jährlich Fachtagungen durchgeführt. Diese werden in Eigenregie eines Vereinsmitglieds in der Regel an der eigenen Hochschule durchgeführt.

Die Gründungsmitglieder der GWPs bestanden nahezu vollständig aus Fachhochschulprofessoren, die starkes Interesse an einem für sie passenden Dachverband hatten und denen der Austausch zu Lehre und Forschung an öffentlichen und privaten Hochschulen wichtig war. Hierzu zählen bis heute auch und gerade der Austausch zur fachlich-inhaltlichen Ausrichtung der Lehre, aber auch die Wahrnehmung der Interessen der vielen Studierenden, die ihre Ausbildung mit einem Bachelor- oder Masterabschluss abschließen.

Die Geschichte der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) e.V. ist in folgendem Beitrag umfassend beschrieben. Viele Inhalte dieser Seite sind dem Beitrag entnommen:
Günther, U. & Gros, E. (2012). Geschichte und Zukunftsperspektiven der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) zwischen Hochschulsystem und Berufspraxis. In R. Reinhardt (Hrsg.), ''Wirtschaftspsychologie und Organisationserfolg. Tagungsband zur 16. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) in Stuttgart'' (S. 648-660). Lengerich: Pabst Science Publishers.

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