Erfolgreiche Intervention der GWPs

GWPS - 17. November 2009: Nach offenem Brief der GWPs Erfolg in der Auseinandersetzung mit dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)!

Wie schon früher berichtet, hatte der GWPs auf der Mitgliederversammlung vom 10. Juli 2009 einen offenen Brief der Mitglieder der GWPs an das Präsidium des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen zum Umgang mit den EuroPsy-Kritieren und der Personenzertifizierung beschlossen.

Auf der Sitzung des Nationalen Anerkennungskomitees zum EuroPsy am 16.11.2009 hat der BDP zugestanden, dass es bei den Listen, die er unter dem irreführenden Titel „Anerkannte bzw. Nicht anerkannte Studiengänge“ sowohl in Report Psychologie als auch im Internet veröffentlicht hatte, ausschließlich um die Frage geht, ob eine Person mit dem aufgeführten Studienabschluss Mitglied des BDP werden kann oder nicht. Die Listen entstanden aufgrund interner Kriterien, die nichts mit dem EuroPsy zu tun haben – obwohl nach außen eine Darstellung erfolgte, als sei dies der Fall.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs), im Nationalen Anerkennungskomitee, engagiert für eine fundierte und wissenschaftlich orientierte Festlegung der Kritierien zur Anerkennung zum EuroPsy, hatte sich schon vorher von den „Listen“ des BDP distanziert. Sie hat erreicht, dass die Behauptung, sie seien in Zusammenarbeit mit der DGPs entstanden, aus dem Artikel herausgenommen wird.

Damit kommen wir der im offenen Brief der GWPs vom 10.7.2009 geforderten Rückkehr zu einer sachlichen Diskussion über den EuroPsy ein Stück näher. Die Vergabekriterien sollen nun auf der nächsten Sitzung des Presidential Councils europaweit diskutiert und präzisiert werden.

 

 


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